Was ist eigentlich Suchmaschinenoptimierung

Posted by Philosophiestudent | Posted in SEO | Posted on 20-08-2012

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Suchmaschinenoptimierung – Was ist das eigentlich?

Das Wort Suchmaschinenoptimierung und die englischen Akronyme SEO (Search Engine Optimization) bzw.  SEM (Search Engine Marketing)  sind in aller Munde. Kein Wunder, denn der Handel im Internet wird immer umfangreicher und es gibt durch gute IT-Systeme auch immer bessere und einfachere Möglichkeiten, als Zwischenhändler mit Dropshipping und Vermittlungskonzepten Profit zu erwirtschaften. Um in diesen Handel einzusteigern, ist es unumgänglich, das die eigene Seite bei Google gefunden wird, denn google hat quasi eine Monopolstellung.

Nahezu alle Anfragen laufen über Google. Konkurrenten wie Bing sind vernachlässigbar. Das bedeutet, dass man die eigene Seite im Internet bekannt machen muss. Im Idealfall sollte sie für bestimmte Suchbegriffe, d.h. für bestimmte Keywords auf der ersten Seite gelistet werden. Das erreicht man nur mit sehr guter Qualität oder sehr guter Off-Page-Optimierung. Man muss die eigene Seite mit Backlinks ausstatten, das sind Links, die auf die eigene Seite verweisen. Diese Links sollten von unterschiedlichen Seiten stammen, denn der Such-Algorithmus von Google erkennt Link-Spamming von einzelnen Seiten und mag es, wenn die Links zum Einen von vielen verschiedenen, hochwertigen Seiten kommen, die selbst eine gute Verlinkung aufweisen und zum Anderen wenn die Links von themenrelevanten Seiten kommen. Außerdem sollten die Links aus Inhalten kommen, die als natürliche Texte mit informativem Mehrwert Bestand haben, denn einzelne Blog-Kommentare und Forenbeiträge, sowie Einträge in Linkverzeichnisse können im Übermaß als Spam betrachtet werden und im schlimmsten Fall Abstrafungen durch Google zur Folge haben. Dazu kommt, dass google den Suchmaschinen-Algorithmus immer weiter optimiert und gegen übermäßiges, spamlastiges SEO vorgeht. Im Zuge der Updates Panda und Penguin und in der Erwartung kommender Updates lässt sich sagen, dass man möglichst eine natürliche Verlinkung anstreben oder zumindest simulieren sollte, wenn man Erfolg haben möchte. Dazu gehört auch, dass man nicht nur Deeplinks, sondern auch Hauptseiten-Links erstellt und dass man nicht zu viele Keywords in Texten und Link-Texten verwendet. Die Gefahr einer Abstrafung wird immer größer.

Was gibt es für Methoden?

Als Methoden bieten sich unter Anderem an:

Guter On-Page-Content:

Das ist die beste Methode. Sie wird von Google gerne gesehen und führt zu einer natürlichen Verlinkung. Wer dem Besucher seiner Seite einen wirklichen Mehrwert bieten kann, der wird langfristig Erfolg haben und ganz automatisch verlinkt. Seiten wie Facebook oder Wikipedia betreiben vermutlich kaum SEO, sind aber trotzdem extrem gut gerankt, eben weil sie den eigentlich Zweck von Google erfüllen: Sie sind gute Seiten, die von Usern gefunden werden sollten, weil sie einen Mehrwert bringen. Problem: Auch der beste Inhalt bringt nichts, wenn niemand ihn sieht.

Link-Bait:

Ein Link-Bait ist ein Köder, der zur Verlinkung einlädt. Ein gutes Beispiel wäre beispielsweise eine Vorlage für Foren-Regeln, die übernommen werden darf, wenn ein Link zum Autor gesetzt wird. Auch gut sind WordPress-Themes und Plugins oder sonstige kleine Programme, die einen Mehrwert bieten. Je höher die Qualität des Köders, desto näher liegt der Link-Bait an der ersten Methode “Guter On-Page-Content” und desto besser wird er sich auszahlen. Ein guter Linkbait ist allerdings nicht einfach, er erfordert Kreativität und Zeit und muss auch erst einmal bekannt gemacht werden.

PR-Portale:

PR-Portale sind Portale mit hohem Anspruch an Qualität. Diese bedeuten einen großen Aufwand bei der Text-Erstellung, aber auch den Vorteil, dass entsprechende Artikel dann auch meist einen Mehrwert bieten und sich im Internet natürlich verbreiten. Bei manchen Portalen kann man auch Backlinks setzen, die die Seite aus entsprechendem Content gut stärken.

Artikel-Verzeichnisse:

Artikelverzeichnisse wie Instant-Artikel.de funktionieren, indem Sie Texte aus Content anbieten. Die Ansprüche sind meist weitaus niedriger als bei PR-Portalen. Es lassen sich leicht assoziative Texte erstellen, die zwar grammatikalisch und inhaltlich Sinn machen, aber keine großen Anforderungen stellen und dem Leser keinen wirklichen Mehrwert bieten. Problem kann allerdings sein, dass man in schlechte Link-Nachbarschaft gerät oder das Google diese Verzeichnisse als Linkschleudern abwertet. Positiv ist, dass man bei Artikelverzeichnissen Links aus Content bekommt, den man auch selbst bestimmt und dass hinter diesen Portalen oft SEO-Fachleute stecken, die ihre eigene Seite optimieren.

Blog-Kommentare und Foren-Beiträge:

Blog-Kommentare und Foren-Beiträge können funktionieren. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass sie nicht im Übermaß vorkommen, kein reiner Spam sind und dass sie nicht mit dem No-Follow-Attribut belegt sind. Das NoFollow-Attribut lässt sich mit Google Chrome oder Firefox Addons wie Linkparser erkennen und entwertet ausgehende Links für Google. Allerdings: Wenn Sie einen nofollow-Link von guten Seiten wie Wikipedia bekommen, führen diese auch zu Traffic und vielleicht auch zu Trust, das heißt Google vertraut eurer Seite mehr, da ihr eingehende Links von Seiten habt, denen Google vertraut. Zu viele Blog-Kommentare und Foren-Beiträge sind unnatürlich und führen im schlimmsten Fall zu einer Abstrafung. Hier muss allerdings auch immer die Relation betrachtet werden.

Abschluss

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Wenn man proffessionell SEO betreiben möchte, das heißt im beruflichen Kontext, so sind eine genaue Einarbeitung und tagesaktuelles Wissen unbedingt erföderlich, denn Wirtschaftsunternehmen können es sich meist nicht leisten, dass ihre Seiten abgestraft werden, aber auch nicht, dass ihre Seiten aufgrund von Übervorsicht auf den letzten Seiten von Google ein Schattendasein fristen. Wirklich traffic-fördernd ist nur die erste Seite von Google zu einem entsprechenden Suchbegriff. Wichtig ist auch, dass man möglichst weit oben auf der ersten Seite rankt.

Autor: Mathias Assmann von dem Philosophie Forum und Kulturportal ResCogitans

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